Angebot

Chakra

Energetische Arbeit an den feinstofflichen Zentren, für Vertrauen, Entspannung und emotionale Balance.

Tier Shiatsu, Chakra
Achtsame Energiearbeit am Pferd

Was ist ein Chakra?

Das Wort „Chakra“ kommt aus dem Sanskrit und bedeutet „Rad“. Gemeint sind feinstoffliche Energiezentren, die man sich wie ruhig drehende Räder vorstellt und die im Körper an bestimmten Stellen entlang der Wirbelsäule liegen. In der yogischen Tradition wird jedes Chakra auch als Lotusblüte dargestellt: eine geöffnete Blüte steht für ein Zentrum, durch das die Lebensenergie frei fliessen kann.

Ein Chakra ist kein Organ, das man aufschneiden könnte. Es ist ein altes Bild, um Zusammenhänge zwischen Körper, Gefühl und Verhalten zu verstehen. Genau so verstehe ich Chakren in meiner Arbeit: als feine Sprache, um deinem Tier zuzuhören.

Der feinstoffliche Körper

Die Chakren-Lehre geht davon aus, dass jedes Lebewesen neben dem sichtbaren Körper einen feinstofflichen Energiekörper hat. Durch ihn strömt die Lebensenergie, im Yoga „Prana“ genannt. Diese Energie fliesst in feinen Kanälen, den Nadis, und dort, wo besonders viele dieser Kanäle zusammenlaufen, liegen die grossen Zentren: die Chakren.

Solange die Energie ruhig und ungehindert fliesst, fühlt sich ein Tier stimmig und im Gleichgewicht. Stockt sie an einer Stelle, kann sich das im Befinden oder im Verhalten zeigen. Die Chakra-Arbeit möchte diesen Fluss sanft unterstützen, nicht erzwingen.

Haben Tiere Chakren?

Ja. In der energetischen Arbeit geht man davon aus, dass Tiere dasselbe feinstoffliche System tragen wie wir Menschen, nur etwas reicher. Die sieben Hauptchakren liegen entlang der Wirbelsäule, vom Schweifansatz schweifaufwärts bis zum Kopf: das Wurzelchakra an der Schweifwurzel, das Kronenchakra oben zwischen den Ohren. Jedes Zentrum steht für ein eigenes Grundthema, von Erdung und Sicherheit unten bis zu Ruhe und Verbundenheit oben. Weiter unten stelle ich dir alle sieben im Detail vor.

Das Brachial-Chakra: das Schlüsselzentrum deines Tieres

Tiere tragen ein Energiezentrum, das wir Menschen nicht haben: das Brachial-Chakra, auch Schlüssel-Chakra genannt. Es liegt beidseitig im Schulterbereich, dort wo der Vorderlauf in den Brustkorb übergeht. In der Tierenergetik gilt es als das wichtigste Zentrum überhaupt, weil es mit allen anderen Chakren verbunden ist und diese mit anspricht. Deshalb beginne ich die Arbeit oft genau hier.

Das Brachial-Chakra steht für die Verbindung zwischen dir und deinem Tier. Über dieses Zentrum nimmt dein Tier feine Schwingungen wahr, deine Stimmung, deine Anspannung, deine Ruhe. Eine stabile, vertrauensvolle Beziehung zeigt sich hier als kräftiges, offenes Zentrum. Über das Brachial-Chakra zu arbeiten heisst deshalb immer auch, eure Bindung zu würdigen.

Mehr als sieben: die feinen Zentren an Pfoten, Ohren und Sinnen

Neben den Hauptzentren beschreibt die energetische Arbeit viele kleinere Chakren an den Sinnesorganen deines Tieres sowie besondere Punkte an den Pfoten oder Hufen und an den Ohren. Über die Zentren an Pfoten und Hufen erdet sich dein Tier und spürt den Boden unter sich. Die Punkte an den Ohren gelten als besonders feine Antennen für Schwingungen der Umgebung. Das ist ein schönes Bild dafür, wie fein Tiere wahrnehmen, oft feiner als wir.

Wie eine Chakra-Sitzung abläuft

Der Ablauf ist ruhiger und intuitiver als beim Menschen, und dein Tier gibt das Tempo mit vor. Nach einem kurzen Vorgespräch nehme ich mir Zeit, dein Tier zu beobachten und anzukommen. Dann arbeite ich an den Chakren, mal mit sanft aufgelegten Händen an bestimmten Punkten, mal mit den Händen im Energiefeld ohne direkte Berührung, dazu ruhige Atmung und innere Bilder.

Wichtig ist mir dabei: Dein Tier entscheidet mit. Es darf sich abwenden, kurz weggehen und wiederkommen, eine Stelle für heute nicht freigeben. Das ist keine Störung, sondern eine wertvolle Rückmeldung, der ich folge. So bleibt die Sitzung ein Dialog und nie etwas, das über dein Tier hinweg geschieht.

Chakra-Arbeit, Shiatsu und Moxa

Die Arbeit an den Chakren steht bei mir nicht für sich allein. Sie ergänzt das Tier-Shiatsu, das mit den Energiebahnen und Druckpunkten deines Tieres arbeitet, und lässt sich mit der wärmenden Moxa verbinden. Shiatsu betrachtet den Fluss der Lebensenergie über die Meridiane, die Chakra-Arbeit betrachtet die grossen Energiezentren und ihre Themen. Es sind zwei Landkarten desselben Geländes, und ich nutze beide, je nachdem, was dein Tier gerade braucht.

Ein ehrliches Wort zum Rahmen

Chakra-Arbeit verstehe ich als energetische Begleitung, nicht als Tiermedizin. Sie ersetzt weder Tierärztin noch Tierarzt und ist kein Heilversprechen. Bei Schmerzen, Krankheit oder plötzlichen Veränderungen gehört dein Tier zuerst tierärztlich abgeklärt. Als Begleitung daneben kann die energetische Arbeit deinem Tier Raum geben, zur Ruhe zu kommen und in Balance zu finden.

Die sieben Chakren

  1. Kronenchakra

    Verbindung zum Höheren, Vertrauen

  2. Stirnchakra

    Wahrnehmung, innere Führung, Fokus

  3. Halschakra

    Ausdruck, Kommunikation, Anlehnung

  4. Herzchakra

    Liebe, Mitgefühl, Offenheit

  5. Solarplexus

    Selbstbewusstsein, Stressverarbeitung

  6. Sakralchakra

    Kreativität, Lebensfreude, Emotionen

  7. Wurzelchakra

    Sicherheit, Erdung, Urvertrauen

Tippe ein Zentrum an, um mehr darüber zu erfahren.

Wurzelchakra · Muladhara

ErdeAm Schweifansatz

Das Wurzelchakra sitzt am Schweifansatz und steht für Erdung, Sicherheit und Urvertrauen. Ist es in Balance, wirkt dein Tier ruhig, geerdet und belastbar. Zeigen sich Nervosität, Schreckhaftigkeit oder ein Gefühl von Haltlosigkeit, lohnt sich hier ein achtsamer Blick.

Sakralchakra · Svadhisthana

WasserÜbergang zur Lende

Das Sakralchakra liegt am Übergang zur Lende und steht für Lebensfreude, Gefühl und Beweglichkeit im Kontakt. In Balance wirkt dein Tier lebendig, neugierig und offen. Wirkt es lustlos oder emotional verschlossen, darf dieses Zentrum wieder in Fluss kommen.

Solarplexus · Manipura

FeuerMittlerer Rücken

Das Solarplexuschakra sitzt am mittleren Rücken und steht für Selbstvertrauen, Willenskraft und das Verdauen von Erlebnissen. Ist es stark, wirkt dein Tier selbstsicher und gelassen. Anspannung, Reizbarkeit oder grosse Zurückhaltung können ein Zeichen sein, dass es Zuwendung braucht.

Herzchakra · Anahata

LuftWiderrist und Brust

Das Herzchakra liegt im Bereich von Widerrist und Brust und steht für Liebe, Vertrauen und die Verbindung zwischen dir und deinem Tier. Ist es offen, wirkt dein Tier zugewandt und vertrauensvoll. Rückzug oder Misstrauen laden dazu ein, dem Herzbereich behutsam Raum zu geben.

Halschakra · Vishuddha

ÄtherÜber der Kehle

Das Halschakra sitzt über der Kehle und steht für Ausdruck und Kommunikation. Bei Tieren geht es darum, sich verständlich zu machen und verstanden zu werden. Missverständnisse im Kontakt oder Spannung im Hals-Nacken-Bereich können mit diesem Zentrum zu tun haben.

Stirnchakra · Ajna

LichtZwischen den Augen

Das Stirnchakra liegt zwischen den Augen und steht für Wahrnehmung, Intuition und feines Gespür. Tiere nehmen ihre Umwelt sehr fein wahr, dieses Zentrum steht für genau diese Sensibilität. Ist es im Gleichgewicht, wirkt dein Tier wach, klar und orientiert.

Kronenchakra · Sahasrara

Reines BewusstseinZwischen den Ohren

Das Kronenchakra sitzt zwischen den Ohren am Scheitel und steht für innere Ruhe, Ausgeglichenheit und die Verbundenheit mit dem grossen Ganzen. Ruht dieses Zentrum, wirkt dein Tier gelassen und stimmig. Unruhe oder innere Abwesenheit darf man hier als Einladung zur Ruhe verstehen.

Unterstützt dein Tier bei

  • emotionaler Balance und innerer Ruhe
  • Vertrauen und Sicherheit
  • dem Lösen von Blockaden und Anspannung
  • der Verarbeitung von Stress und Trauma
  • mehr Ausdruck und Verbindung

Typische Reaktionen

  • Hinlegen
  • Gähnen
  • Lecken der Lippen
  • Kopf senken
  • Abstand halten, wenn es zu intensiv ist